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    <updated>2026-07-15T20:46:41+02:00</updated>
    
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            <title type="text">canAPOn History - Indien</title>
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                   Cannabis hat eine mehrere tausend Jahre alte Geschichte als Heilmittel und zählt somit zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Von China aus scheint es um 1400 v. Chr. nach Indien gelangt zu sein. Neben den medizinischen Anwendungsgebieten wurde es hier vor allem wegen der rauscherzeugenden Wirkung seiner Inhaltsstoffe geschätzt. Die psychoaktive Wirkung spielte bei bestimmten kultischen Handlungen eine wichtige Rolle.   
  In den „Veden“ (Sanskrit: Wissen, Heiliges Gesetz; zunächst mündlich überlieferte, später aufgeschriebene Sammlung religiöser Texte im Hinduismus) wird Cannabis als heilige Rauschdroge beschrieben, die von den Göttern erschaffen sei. Eine der „Veden“, der „Atharvaveda“ (eine der heiligen Textsammlungen des Hinduismus, ca. 1400 v. Chr.; „Atharvaveda“ bedeutet im Sanskrit „Feuerpriester“) erwähnt Cannabis (Bhang, traditionelle Hanfzubereitung) als eine der fünf heiligen Pflanzen.  
  In dem Skriptum werden rituelle Handlungen im Zusammenhang mit dem Gebrauch von Cannabis geschildert – beispielsweise wird beschrieben, dass man sich vor Feinden schützen und böse Kräfte besiegen kann, indem man Äste der Cannabispflanze ins Feuer wirft. Des Weiteren wird Cannabis als Arznei- und Rauschmittel bei magischen, religiösen und sozialen Bräuchen erwähnt. Die heilige Droge helfe auch beim Meditieren und löse Angst und Stress auf.  
  Freilich nutzten die Hindus Cannabis nicht nur als Rauschmittel, sondern auch als Arzneimittel gegen diverse Krankheiten. So wurde Cannabis bei Lepra, Durchfall und Fieber eingesetzt, weiter als Beruhigungs-, Schlaf- und Betäubungsmittel, ferner als Schmerz- und Hustenmittel sowie gegen Epilepsie.  
  Der indische Arzt Sushruta (6. Jahrhundert v. Chr.) empfahl in seinem Buch „Sushruta Samhita“ Cannabis zur Anregung des Appetits, zur Förderung der Verdauung, ferner als Analgetikum, Aphrodisiakum sowie generell als elixir vitae (Lebenselixier).  
  Auch im „Rajavallabha“, einem ayurvedischen Text aus dem 17. Jahrhundert, wird Cannabis als elixir vitae gelobt, das Energie spende, die geistigen Kräfte aktiviere, zu Lebensfreude verhelfe sowie Angst bekämpfe. Weiter zeige Cannabis ausgezeichnete Erfolge bei Krämpfen, Kopfschmerzen, Neuralgien, Hysterie, Tetanus, Fieber, ferner bei Gonorrhoe, Diabetes, Asthma, Bronchitis, Tuberkulose, Dyspepsie, Impotenz und Zahnschmerzen. Bei kleineren Operationen könne Cannabis als Schmerz- und Betäubungsmittel angewendet werden. Auch als Diuretikum, Digestivum, Aphrodisiakum und als Prophylaktikum gegen Malaria zeige Cannabis Erfolge.  
  Eine bekannte ayurvedische Zubereitung ist bspw. Jatiphaladi churna: die Mischung besteht neben Cannabis aus Pfeffer, Muskatnüssen, Sandelholz, Kardamom, Sesam und Ingwer. Jatiphaladi churna wird eingesetzt bei Appetitlosigkeit, Husten, Asthma, Impotenz, Krämpfen, Durchfall sowie zur Beruhigung.  
  Bekannte ayurvedische Aphrodisiaka, die Cannabis enthalten, sind bspw. Madana modaka und Kamesvara modaka. Bei tantrischen Ritualen wurde (und wird noch immer) Cannabis zur Förderung der erotischen Ekstase eingesetzt, im Yoga zur Unterstützung der Siddhis (Siddhis sind besondere übernatürliche Kräfte, die man z.B. durch spirituelle Praxis erwirbt). So schrieb bspw. Patanjali (indischer Gelehrter, Verfasser des „Yogasutra“, auch als Vater des Yoga bezeichnet), dass die Siddhis entweder angeboren seien oder durch Anwendung gewisser Kräuter oder durch Versenkung in das innerste Ich oder Askese erworben würden.  
  Generell unterscheidet man in Indien die verschiedenen Hanfzubereitungen Ganja (Marihuana), Charras (das reine durch Reiben erzeugte Harz) und Bhang. Bhang (Sanskrit: Bruch, Abfall) bezeichnet die traditionelle Hanfzubereitung, die unter anderem in hinduistischen Religionsritualen Verwendung findet. Zur Herstellung von Bhang werden die Blätter und Blüten der Hanfpflanze mit Tabak vermischt. Die Mischung wird entweder mit Tabak, Honig und Gewürzen zu Konfekt verarbeitet oder aber in Butter gelöst. Häufig werden auch Bhang-Joghurtgetränke, sogenannte Bhang Lassi, angeboten.  
 &amp;nbsp; 
   Quellenangaben:   
   Grotenhermen, Häusermann, &amp;nbsp;Deutscher Apotheker Verlag. 2017. Cannabis – Verordnungshilfe für Ärzte. 1.1 Cannabis in der Medizin bis ins 20. Jahrhundert; S. 1-2/ 1.2 Die Wiederentdeckung einer Heilpflanze; S. 2-3  
   Häusermann, Grotenhermen, Milz, &amp;nbsp;Deutscher Apotheker Verlag. 2017. Cannabis – Arbeitshilfe für die Apotheke. 1 Cannabis als Medizin. Klaus Häusermann. 1.1 Geschichte; S. 1-2. / 2 Heute; S. 2-4  
  https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/2018/01/10/diegeschichte-der-medizinischen-verwendung-von-cannabisprodukten/&amp;nbsp;  
  https://hanfseite.de/wissen/geschichte  
  https://www.ptaheute.de/news/artikel/cannabis-in-der-volksmedizin/&amp;nbsp;  
  https://www.merckgroup.com/de/company/who-weare/history/milestones.html  
  https://www.hapa-pharm.de/medizinisches-cannabis/geschichte&amp;nbsp;  
   Bildquelle: © azazelok on pixabay   
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                            <updated>2020-04-27T14:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Infoveranstaltung entfällt</title>
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                  Leider ist von der Corona bedingten, landesweit angeordneten Museumsschließung auch das Hanf Museum Berlin betroffen.   
  Aus diesem Grund, und im Hinblick auf die Empfehlung Menschenansammlungen zum Schutz vor Ansteckung zu meiden, werden wir unsere Informationsveranstaltungen zum Thema Medizinal-Cannabis auf unbestimmte Zeit aussetzen.   
  Wir informieren Euch rechtzeitig über den nächsten Termin!  
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                            <updated>2020-03-19T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Für Frauen eine besondere Pflanze</title>
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                  Die Forschung über Cannabis und Cannabinoide war jahrzehntelang eher spärlich - nicht zuletzt wegen der nun fast hundert Jahre währenden Prohibitionspolitik. Erst in den 1990ern wurde das körpereigene Endocannabinoid-System entdeckt, und das Interesse für Wirkstoffe an den endogenen, also körpereigenen Rezeptoren CB1 und CB2 war erwacht. Bei den Forschungen zum Endocannabinoid-System war eines schnell klar: Es gibt erhebliche geschlechtsspezifische Unterschiede.&amp;nbsp; Das Endocannabinoid-System ist nämlich eng mit dem hormonellen System verbunden - und da ticken Frauen und Männer ja bekanntermaßen recht unterschiedlich. Es erscheint also nur logisch, dass auch der Konsum von Cannabis je nach Geschlecht unterschiedliche Auswirkungen zeigt. Leider ist die Datenlage dazu recht dünn: Fast 75% der wissenschaftlichen Studien wurden mit ausschliesslich männlichen Probanden durchgeführt, bei den übrigen Studien lag der Frauenanteil gerade mal bei 10-20%. Ein interessantes Detail gibt es allerdings doch: Während Frauen durch Cannabis Linderung bei Beschwerden rund um die Menstruation erfahren, laufen Männer vor allem bei frühzeitigem und intensivem Konsum Gefahr, an Hodenkrebs zu erkranken. Sonst wird Cannabis eher nicht mit Krebserkrankungen assoziiert, sondern vielmehr als (unterstützende) Arznei gegen Krebs eingesetzt und erforscht. Ganz allgemein scheint es, dass Cannabis von Frauen besser vertragen wird, und sie auch besser damit umgehen können. In den Statistiken zu Sucht und Abhängigkeit ist mit knapp über 80% der klar überwiegende Teil der Betroffenen männlich. So verwundert es nicht, dass sich gerade Frauen für die Verwendung von Cannabis als Nutzpflanze, Nahrungsmittel, Genussmittel und Medizin stark machen. Da gibt es zum Beispiel Cannafem, Deutschlands erstes Netzwerk für Frauen, die beruflich mit Cannabis zu tun haben, sei es als Ärztin, Apothekerin, Wissenschaftlerin, Journalistin, Bloggerin, Aktivistin oder Unternehmerin bzw. Mitarbeiterin in der Nahrungsmittel-, Textil- und Pharmabranche. Oder die Moms for Marijuana, die sich hauptsächlich in den USA dafür einsetzen, dass das Rauchen eines Feierabendjoints gesellschaftlich genauso akzeptiert wird wie das Trinken eines Glases Wein oder Bier. Auf ihrer Facebook-Seite mit mehr als 500.000 Follower_innen fördern sie den öffentlichen Diskurs über Cannabis durch Information, News, Aufklärung und Events - und haben sich als Muttis natürlich auch den Jugendschutz auf die Fahnen geschrieben. Einen schönen  Frauentag  wünscht die    BezirksApotheke   ! 
 &amp;nbsp; 
 Bildquelle: ©&amp;nbsp;Medical and recreational use of cannabis in the treatment of female diseases, Adobe Stock / contentdealer 
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                            <updated>2020-03-08T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Uruguay</title>
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                                            Andere Länder - andere Sitten. In Deutschland ist es Ärzten seit März 2017 erlaubt, Cannabis als Medizin zu verordnen. Aber wie sieht es in anderen Staaten aus? In unserer &quot;Länderschau&quot; begeben wir uns auf eine interessante Weltreise und betrachten u.a. die Regularien der jewe...
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                 Der Legalisierungsprozess von Cannabis für den privaten Gebrauch startete in dem kleinen lateinamerikanischen Land mit gerade einmal 3,5 Millionen Einwohnern unter dem damaligen linken Präsidenten Josè Mujica am 11.12.2013. Eines der Hauptziele war und ist die Bekämpfung des Schwarzmarktes und &amp;nbsp;die Senkung der damit verbundenen Drogenkriminalität. Die Regierung erlaubte registrierten Cannabisnutzern den heimischen Anbau von bis zu sechs Pflanzen oder die Mitgliedschaft in sogenannten Cannabis-Clubs mit jeweils 15 bis 45 Mitgliedern. Zurzeit existieren knapp 100 dieser Interessenverbände, denen der Anbau &amp;nbsp;bis zu 99 Pflanzen erlaubt ist. Für dessen Mitglieder ist jedoch die Jahres-Produktion und Lagerung auf 480 Gramm Cannabis pro Person &amp;nbsp;beschränkt. 
 Zusätzlich startete im Juli 2017 in einigen lizensierten Apotheken der öffentliche Verkauf von staatlich produziertem Cannabis. Jedem erwachsenen Uruguayer wurde es demnach erlaubt 10,0 g Cannabisblüten pro Woche zu kaufen. Voraussetzung ist auch hier die Registrierung und &amp;nbsp;die nachfolgende Identifizierung beim Erwerb mittels eines Fingerabdrucks. Zwei private Firmen, die  International Cannabis Corporation (ICC) und das Unternehmen Simbiosys,  wurden mit der Produktion beauftragt. Die vorgegebene Menge belief &amp;nbsp;sich auf 4 Tonnen pro Jahr. Der Preis wurde mit umgerechnet ca. 1.30 € relativ niedrig angesetzt, befindet sich aber dennoch häufig außerhalb der finanziellen Möglichkeiten von Konsumenten und Patienten. Registrieren können sich im Übrigen nur volljährige Staatangehörige; am Arbeitsplatz und auf öffentlichen Plätzen darf kein Cannabis konsumiert werden und das Autofahren unter Cannabiseinfluss ist verboten. 
 Eine weitere Nachjustierung erfolgte mit einem neuen Gesetzesentwurf vom 11.12.2019. Dieser soll den Zugang zu medizinischem Cannabis erleichtern und gleichzeitig regulieren, z.B. mit Richtlinien für die Herstellung von cannabishaltigen Fertigarzneimitteln. Im Wortlaut „Ein umfassendes Gesetz zur Förderung und zum Zugang zu medizinischem und therapeutischem Cannabis“. Das „Institute for Cannabis Regulation and Control in Uruguay“ (IRCCA) richtete hierfür ein Zertifizierungs- und Qualitätskontrollsystem ein. 
 Die Allgemeine Akzeptanz für den legalen Status von Cannabis innerhalb der Bevölkerung liegt nach einer Befragung von 2017 bei etwas mehr als 50 Prozent. Zu Beginn der Einführung des Gesetzes 2013 waren zwei Drittel der Einwohner dagegen. Schätzungsweise 25 - 30 Tonnen Cannabis werden pro Jahr in Uruguay konsumiert. Davon stammen zehn Tonnen aus kontrolliertem staatlichem oder privatem Anbau, der Rest kommt vom Schwarzmarkt. 
 &amp;nbsp; 
  Quellen:  
   https://hanfjournal.de/2019/12/11/uruguay-moechte-den-schwarzmarkt-von-cannabis-austrocknen/   
   https://amerika21.de/analyse/207806/uruguay-cannabis-staat   
   https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2017-06/cannabis-uruguay-legal-apotheke/seite-3   
   https://sensiseeds.com/de/blog/lander/cannabis-in-uruguay-gesetze-konsum-geschichte/   
   Bild von&amp;nbsp;  David Peterson  &amp;nbsp;auf&amp;nbsp;  Pixabay  &amp;nbsp;   
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                            <updated>2020-03-02T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Volcano Medic 2 – Weiterentwicklung mit neuer Funktion</title>
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                                            Die Storz &amp; Bickel GmbH hat vor kurzem den Volcano Medic 2 auf den Markt gebracht. In diesem Beitrag gehen wir auf die Neuerungen ein, die der Vaporisator im Vergleich zu seinem Vorgänger-Modell bietet.
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                 Der stationäre Vaporisator Volcano Medic 2 ist die Weiterentwicklung des Volcano Medic. Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist zusätzlich zu der Inhalation über einen Ventilballon auch die Aufnahme des Aerosols über eine Schlaucheinheit möglich. Bei dieser Applikationsform ist das Einschalten der Pumpe („AIR“) nicht notwendig. Der Patient inhaliert direkt am Schlauch. Dadurch wird die erwärmte Luft – wie beim mobilen Vaporisator Mighty Medic – atemwegsinduziert (mit Lungenkraft) durch die Füllkammer geleitet. Aufgrund der Länge des Silikonschlauches von 1 Meter ist die Abkühlung des Luft-Aerosol-Gemisches auf eine angenehme Temperatur gewährleistet. Weitere Veränderungen im Vergleich zum Volcano Medic sind ein deutlich schnellerer Aufheizvorgang (innerhalb von 1-2 Minuten) und die Integration der Bedienfelder im Display als Touch Tasten. 
 Auch der Volcano Medic 2 ist wie das Vorgänger-Modell für zweierlei Einsatzmöglichkeiten konzipiert. Zum einen ist die Verwendung getrockneter, zerkleinerter Cannabisblüten möglich; zum anderen können flüssige, in Alkohol gelöste Cannabinoide inhaliert werden. Um eine Inhalation des Alkohols zu vermeiden wird dieser vorher bei einer niedrig eingestellten Temperatur von ca. 100° C mit Hilfe der Pumpe abgedampft. Die Cannabinoide werden erst bei deutlich höheren Temperaturen (&amp;gt;150°C) in ihre aktiven Formen umgewandelt und werden somit noch nicht herausgelöst. 
 Die Kosten des Volcano Medics und des Mighty Medics werden im Rahmen der Medizinal-Cannabis-Therapie von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen. Hierfür ist die Verordnung auf einem normalen roten Kassenrezept ausreichend. Vor der Abgabe muss allerdings ein Kostenvoranschlag bei der jeweiligen Krankenkasse eingereicht werden. Die Bearbeitung kann bis zu 2 Wochen in Anspruch nehmen. Die Kommunikation mit der Krankenversicherung übernimmt das Team der    BEZIRKSapotheke    für Sie.&amp;nbsp; 
 Wenn Sie mehr über die für die Medizinal-Cannabis-Therapie zugelassenen Vaporisatoren (Mighty Medic, Volcano Medic) erfahren möchten, dann lesen Sie doch&amp;nbsp;     hier     &amp;nbsp;weiter. 
 &amp;nbsp; 
   Quellen: &amp;nbsp;&amp;nbsp;  https://www.vapormed.com/de/volcanomedic  
   Bildquellen:  &amp;nbsp;© Storz &amp;amp; Bickel GmbH &amp;amp; Co. KG   
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                            <updated>2020-02-24T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">canAPOn History - China</title>
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                                            Cannabis hat eine mehrere tausend Jahre alte Geschichte als Heilmittel und zählt somit zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde. Seine Geschichte als Arznei- und Rauschmittel ist noch nicht vollständig geklärt bzw. steht in einigen Zeitepochen noch völlig am Anfang. Dies ist um...
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                  Mittels Radiokohlenstoffdatierung (Radiocarbonmethode) konnte anhand von archäologischen Funden nachgewiesen werden, dass Cannabis bereits vor tausenden Jahren für medizinische Zwecke genutzt wurde. Der Ursprung der Anwendung von Cannabis liegt hierbei im alten China.  
  So fanden sich in Ausgrabungen der Yanghai-Gräber (verschiedene Gräberfelder aus der Bronzezeit bis zur Tang-Dynastie) in Xinjiang, einem autonomen Gebiet im Westen Chinas, Reste von Keimlingen, Blättern und Früchten von Cannabis sativa (Stammpflanze von Cannabis).  
  Mit der Radiokohlenstoffdatierung konnte deren Alter auf ca. 2500 Jahre bestimmt werden. Als sicher kann weiter angesehen werden, dass die weiblichen Blüten der Pflanze schon ca. 2700 vor Christus als Heilmittel gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt wurden.  
  So weiß man, dass der chinesische Kaiser Shen-Nung (auch Shennong genannt, was übersetzt göttlicher Bauer bedeutet) 2737 vor Christus Cannabis als Arzneimittel bei Beriberi, Verstopfung, Frauenleiden, Gicht, Malaria und Rheuma empfahl. Außerdem mache Cannabis den Körper leicht.  
  In seiner Enzyklopädie „Pinyin Shen-Nung ben Cao Jing“ (des Göttlichen Landmanns Buch von Wurzeln und Kräutern) beschreibt er Hunderte von Heilmitteln pflanzlichen, tierischen und mineralischen Ursprungs. Hierbei wird Cannabis mit dem chinesischen Wort ma bezeichnet. Shen-Nung untersuchte zahlreiche Pflanzen auf deren medizinische Anwendungsmöglichkeiten.  
  Shen-Nung wird auch als Vater der Landwirtschaft bezeichnet – er erfand den Pflug und lehrte die Menschen, Ackerbau zu betreiben.  
  Die Anwendung von Cannabis als Nutzpflanze reicht noch viel weiter in die Vergangenheit zurück. So entdeckten Forscher in den Ruinen des Dorfes Xían Banpo (in der chinesischen Provinz Shaanxi) u.a. Reste von Textilien aus Hanf. Mithilfe der radiometrischen Datierung wurde festgestellt, dass diese kulturellen Überreste sogar bis zu 6000 Jahre alt sind und zur YangshuoKultur gehören.  
  Über 4000 Jahre später beschreibt Li Shih-Chen (auch Li Shizhen, 1518–1593, chinesischer Arzt, Pharmazeut und Botaniker), der als Chinas größter Kräuterspezialist gilt, mehr als 120 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Hanf, auch in Verbindung mit anderen Heilpflanzen. Li Shih-Chen hebt insbesondere auch die antiemetische, antibiotische und anthelmintische (wurmabtötende) Wirkung von Cannabis hervor. Weiter empfiehlt er Cannabis bei nervösen Verstimmungen, Komplikationen bei der Geburt, Menstruationsbeschwerden, Krämpfen, Hautausschlägen, Geschwüren und Wunden. Der Kräuterkundige, der unzählige tierische, pflanzliche und mineralische Medikamente klassifizierte, gilt als Vater der Traditionellen Chinesischen Medizin.  
 &amp;nbsp; 
 &amp;nbsp; 
     Bildquelle: ©&amp;nbsp; Bild von&amp;nbsp; DarkWorkX &amp;nbsp;auf&amp;nbsp; Pixabay   &amp;nbsp;      
    Quellenangaben:    
   Grotenhermen, Häusermann, &amp;nbsp;Deutscher Apotheker Verlag. 2017. Cannabis – Verordnungshilfe für Ärzte. 1.1 Cannabis in der Medizin bis ins 20. Jahrhundert; S. 1-2/ 1.2 Die Wiederentdeckung einer Heilpflanze; S. 2-3  
   Häusermann, Grotenhermen, Milz, &amp;nbsp;Deutscher Apotheker Verlag. 2017. Cannabis – Arbeitshilfe für die Apotheke. 1 Cannabis als Medizin. Klaus Häusermann. 1.1 Geschichte; S. 1-2. / 2 Heute; S. 2-4  
  https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/2018/01/10/diegeschichte-der-medizinischen-verwendung-von-cannabisprodukten/&amp;nbsp;  
  https://hanfseite.de/wissen/geschichte  
  https://www.ptaheute.de/news/artikel/cannabis-in-der-volksmedizin/&amp;nbsp;  
  https://www.merckgroup.com/de/company/who-weare/history/milestones.html  
  https://www.hapa-pharm.de/medizinisches-cannabis/geschichte&amp;nbsp;  
                ]]>
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                            <updated>2020-02-17T08:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Potentieller Missbrauch?</title>
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                                            Der kürzlich erschienene Artikel der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) in der DAZ Online vom 14.01.2020 hat für Aufruhr gesorgt. Melanie Dolfen, Apothekerin und Inhaberin der BEZIRKSapotheken in Berlin, hat dazu ein Statement abgegeben. „Wenn wir diese Meldu...
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                  &quot;Potentieller Missbrauch? AMK: Apotheken haben bei Cannabis eine besondere Verantwortung“  
 Der kürzlich erschienene Artikel der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) in der DAZ Online vom 14.01.2020 hat für Aufruhr gesorgt. Melanie Dolfen, Apothekerin und Inhaberin der  BEZIRKSapotheken  in Berlin, hat dazu ein Statement abgegeben: 
 „Wenn wir diese Meldung lesen, dann trifft ein missbräuchlicher Umgang auf 90% unserer Patienten, die cannabinoidhaltige Arzneimittel verordnet bekommen, zu. Dies stellt unsere Patienten unter Generalverdacht. Dadurch werden Vorurteile und die Stigmatisierung weiter geschürt. Cannabis abgebende Apotheker und Patienten, die cannabinoidhaltige Arzneimittel anwenden, sind sich der besonderen Verantwortung mit dem Umgang dieser Arzneimittel bewusst. Mit den von der AMK genannten Kriterien ist es aus meiner/unserer Sicht nicht möglich einen Missbrauch zu erkennen oder auszuschließen. Grundsätzlich muss betont werden, dass alle von der AMK genannten Punkte auf Medikamentenmissbrauch hindeuten KÖNNTEN. Doch für uns handelt es sich um nachvollziehbares Patientenverhalten!“ 
 Folgend geht sie auf die, von der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker genannten, Punkte näher ein: 
  1. Feststellung geänderter/manipulierter oder (insgesamt) gefälschter Verordnungen:  
 &amp;nbsp;„Eine Änderung, deren Ursprung unklar ist, kann durch Rücksprache mit dem ausstellenden Arzt geklärt werden. Alles was vom Arzt nicht bestätigt werden kann, wäre ein Hinweis auf Missbrauch und wird dementsprechend behandelt. Mit den ausstellenden Ärzten zu kommunizieren gehört zu unseren täglichen Aufgaben. Interessanterweise stellte sich nach einer Umfrage unter VCA Mitgliedsapotheken heraus, dass bei schätzungsweise mehr als 100.000 abgegebenen Zubereitungen KEINE Mitgliedsapotheke jemals ein gefälschtes Cannabis Rezept erhalten hat.“ 
  2. Versuche von Patienten, die Zubereitung der Rezeptur zu beeinflussen (zum Beispiel, dass die Droge unverarbeitet abgegeben werden soll):  
 „Das kann ganz normales Patientenverhalten sein, denn eine verarbeitete Abgabe führt zu einem vorzeitigen Abbau der Wirkstoffe, weshalb sich viele Patienten grundsätzlich ganze Blüten aufschreiben lassen. Sollte dies bei der Rezeptausstellung versäumt worden sein zu vermerken, könnte es durchaus passieren, dass ein Patient in der Apotheke nachfragt, ob die Cannabis-Blüten auch unverarbeitet abgegeben werden können.“ 
  3. Die nicht medizinische Nutzung des Fertig- beziehungsweise Rezepturarzneimittels – zum Beispiel eine zweifelhafte Gebrauchsanweisung oder eine der verordneten, aber nicht den pharmazeutischen Regeln entsprechende Darreichungsform (mangelnde Dosiergenauigkeit bei nicht zerkleinerter Droge)  
 „Der Arzt legt im Rahmen seiner ärztlichen Therapiehoheit die Darreichungsform und die Menge fest! Wir haben bisher noch nicht die gewohnte Auswahl an Medikamenten und Darreichungsformen, um die Patienten adäquat nach pharmazeutischen Regeln versorgen zu können. Wir reden hier über schwerstkranke, oftmals austherapierte Menschen, die ihr Leben nur mit diversen Einschränkungen führen können. Da müssen sich Arzt und Apotheker auch manchmal eine “nicht alltägliche Lösung“ einfallen lassen, um die Einnahme für den Patienten zu erleichtern bzw. eine Einnahme überhaupt zu ermöglichen. Für die „mangelnde Dosiergenauigkeit bei nicht zerkleinerter Droge“ ist im „Kapselfüllset“ des medizinischen Verdampfers sogar eine Feinwaage inbegriffen.“ 
  4. Verordnung von mehreren (wohnortfernen) Ärzten, zum Beispiel im Rahmen der BtM-Dokumentation  
 „Das größte Problem, das Patienten immer wieder ansprechen, ist die Tatsache, dass nur wenige Ärzte bereit sind, cannabinoidhaltige Medikamente zu verordnen. Es ist leider ein Normalzustand, dass Patienten zu wohnortfernen Ärzten fahren müssen, weil sich am Wohnort weder ein verschreibender Arzt noch eine cannabisversorgende Apotheke findet.“ 
  5. Die Beschaffung aus mehreren (wohnortfernen) Apotheken  
 „Auch das ist in der Cannabisversorgung Normalzustand. Die Lagerhaltung ist aufwändig und es gibt nur wenige Apotheken in Deutschland, die überhaupt cannabinoidhaltige Medikamente am Lager haben. Wenn ein Patient mehrere Sorten benötigt, ist er gezwungen, bei mehreren Apotheken vorstellig zu werden. Sogar das BMG rät den betroffenen Patienten zu „Apothekenhopping“ (Quelle: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2018/06/15/ministerium-bei-cannabis-engpaessen-die-apotheke-oder-das-arzneimittel-wechseln).“ 
  6. Manipulation und/oder Reklamation von bereits abgegebenen cannabinoidhaltigen Arzneimitteln, zum Beispiel Beschwerden wegen angeblicher Minderbefüllung oder Wirkungslosigkeit, inklusive mangelnder Qualität.  
 „Hier sollte doch jeder Patient das Recht haben, Feedback zu seinen Medikamenten abgeben zu dürfen.“ 
  7. Striktes Beharren auf eine THC-reiche oder bestimmte Cannabis-Sorte“ (im Sinne der Handelsbezeichnung) beim Arzt oder in der Apotheke.  
 „Jede Sorte hat eine unterschiedliche Zusammensetzung des Terpenprofils. Das Terpenprofil kann ausschlaggebend für eine Wirkung oder Nichtwirkung im individuellen Einzelfall sein. Wir reden hier über austherapierte Patienten. Bei vielen Patienten ist die Cannabis Medikation die letzte Option. Der Patient hat an dieser Stelle nicht die Freiheit der Wahl, zwischen salopp gesagt „Gouda oder Camembert“, sondern oft nur die Wahl zwischen Leidensminderung oder Weiterleiden. Eine Dosiserhöhung ist ein normaler Prozess bei einer Cannabistherapie.“ 
  „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass wir uns an dieser Stelle einen Abbau der Vorurteile und eine bessere Versorgungssituation für die Patienten wünschen. Ebenfalls wäre es wünschenswert, wenn zukünftig vor Veröffentlichung solcher Artikel ein Austausch mit dem Verband der Cannabis versorgenden Apotheken stattfinden würde.“  
 Melanie Dolfen 
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                            <updated>2020-01-25T13:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Weihnachtsgrüße &amp; Ausblick 2020</title>
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                                            Liebe Kunden, liebe Medizinal-Cannabis-Interessierte, die BEZIRKSapotheke schaut auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr 2019 zurück. Im ersten Jahr unter neuem Namen stand für uns natürlich auch weiterhin eine zuverlässige Arzneimittelversorgung und die gewohnt kompetente...
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                 Liebe Kunden, liebe Medizinal-Cannabis-Interessierte, 
 die    BEZIRKSapotheke    schaut auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr 2019 zurück. Im ersten Jahr unter neuem Namen stand für uns natürlich auch weiterhin eine zuverlässige Arzneimittelversorgung und&amp;nbsp;die gewohnt kompetente Beratung unserer Patienten/-innen im Mittelpunkt. Schon seit 2013 zählt das Thema Medizinal-Cannabis zu unseren Fachgebieten, so dass wir besonders auf diesem Gebiet einen breiten Erfahrungsschatz vorweisen können. Diesen möchten wir weiterhin mit Ihnen auf canAPOn teilen und erweitern daher ab dem Jahr 2020 unser Informationsangebot für Sie. Neben einer täglich    aktualisierten Liste unserer Bestände    an verschiedenen Cannabisblüten und unserem    Shop    für Vaporisatoren und Hilfsmittel für die Cannabis-Therapie werden wir an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen interessante Beiträge rund um das Thema Medizinal-Cannabis veröffentlichen. Wenn Sie in Zukunft keine Neuigkeiten mehr verpassen und Interessantes rund um die Therapie mit Medizinal-Cannabis erfahren möchten, melden Sie sich einfach zu unserem    Newsletter   &amp;nbsp;an. 
  Wir wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr 2020!  
 Ihre&amp;nbsp; 
 Melanie Dolfen &amp;amp; das Team der BEZIRKSapotheke 
 &amp;nbsp; 
 Bildquelle: © Merry Christmas Berlin, Adobe Stock / buen76 
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                            <updated>2019-12-23T13:45:00+01:00</updated>
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